Schmerzambulanz / Schmerzpraxis
Dres. med. Martin Krumbeck* und Rolf Leeser*
Ärzte für Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie
Schönbornstr.10, 97980 Bad Mergentheim
im Gebäude der SCHMERZKLINIK BAD MERGENTHEIM
Tel.: 07931-5493-51 - Fax 5493-50 - E-Mail: schmerzklinik@schmerzklinik.com

Wir informieren über 

(Chronischer) Schmerz der Nerven
Störung, Störungen von Nerven  
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In Deutschland leiden rund 8 Millionen Menschen unter einem chronischen Schmerz. Etwa ein Viertel davon sind von einem Nerven schmerz betroffen.

Bei einem Nerven -Schmerz liegt eine Funktions störung oder krankhafte Veränderung eines oder mehrerer peripherer (= nicht im Gehirn oder Rückenmark befindlicher) Nerven vor.

Ein Nerven schmerz entsteht durch eine Art Überempfindlichkeit der Nerven zelle. Dies führt dazu, dass schon beim geringstem Anlass (zum Beispiel durch Berüh rung) eine Schmerzempfindung ausgelöst wird. Häufig greift diese Überempfindlichkeit auch auf benachbarte Nerven über und es entsteht ein größeres empfindliches Areal.
Bestehen diese krankhaften Nerven reize längerfristig, können sich auch Veränderungen im Rückenmark ausbilden.

Ca. 40% aller Patienten in Schmerzambulanzen und Schmerzkliniken leiden unter einem Nerven schmerz (Zenz 1987).

Ein Schmerz der Nerven kann verschiedene Ursachen haben:

  1. Mechanisch schädigende Einwirkungen (Traumen) auf den Nerv

  2. Metabolische (= stoffwechselbedingte) Störungen oder Schäd igungen von efferenten (= vom Zentrum zur Oberfläche leitende) Nerven

  3. Nervenschäd igung oder -störung infolge einer Virusinfektion

  4. Nervendurchtrennung z.B. im Rahmen einer Amputat ion

  5. Zent rale (= das Rückenmark / Gehirn betreffende) Störungen oder Schäd igungen

Nachstehend werden entsprechend der aufgeführten Ursachen typische, einen Nerven schmerz verursachende Krankheiten beschrieben und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt.

ad1: Mechanische Schäd igung
Nach einer Nervenverletzung kann es zu einer Kausalg ie, neuerdings auch als CR PS Typ II bezeichnet, kommen. 
Dieser Nerven schmerz (chronischer) ist charakterisiert durch einen qualvollen, glühend-brennenden Schmerz der betroffenen Gl iedmaße, auslösbar oder verstärkt schon durch leiseste Berüh rung ((evtl. auch entfernter Körperstellen (Synästhesalg ie)), durch optische oder akustische Reize, Trockenheit (Xerosalg ie), Wärme, Affekte oder bloße Schmerzvorstellung (Sympsychalg ie). 
Meist bestehen ferner Störungen der Durchblutung und der Hauttrophik
(= Ernährungs-/Wachstumszustand der Haut).  
Die Schmerzausbreitung ist unabhängig vom Innervationsgebiet
(= Versorgungsgebiet eines Nerven), erfolgt evtl. auch auf die gegenseitige Gl iedmaße (Alloparalg ie). Im chronifizierten Stadium sind wiederholte Blockaden (= Betäubungen) des betroffenen Nervs mit einem langwirkenden Betäubungsmittel hilfreich, optimal sind kontinuierliche Blockaden mit Katheter (= eingepflanztem dünnen Kunststoffschlauch). Letztgenannte Maßnahme sollte aber nur stationär (Schmerzklinik) durchgeführt werden.

ad2: Metabolische (= stoffwechselbedingte) Störungen oder Schäd igungen verursachen den Nerven schmerz bei der Pol yneuropathie. In der Praxis dominieren mit je einem Drittel der Fälle die alkohol ische und die diabet ische Genese (= Entstehung) (Neundörfer 1988). In unklaren Fällen ist vor allem an exotoxische (= von außen zugeführte Gifte betreffend) Ursachen durch Medikamente (Vinca-Alkaloide, Nitrofurantoin u.a.m.) sowie Gewerbegifte zu denken, daneben kommen endotoxische (= Gifte die im Körper selbst entstehen) (Porphyrie, Urämie) und evtl. infektiöse Ursachen (Borrel iose Ehrl ichiose nach Zecken biß) in Frage. 
Die Patienten klagen über bre nnende Dauerschm erzen im Versorgungsgebiet peripherer
(= mehr oberflächlicher) Nerven, Parästhesien (= Fehlempfindungen), Hyperästhes ien und Hyperpath ien (= gesteigerte Berührungsempfindlichkeiten), Druckschmerzhaftigkeit von Nerven und Mus keln sowie evtl. über motorische (= die Muskelfunktion betreffende) Reizerscheinungen (Cram pi) (Gerstenbrand et Rumpl 1988). Charakteristisch sind socken- bzw. handschuhförmige Sensibilitätsstörungen (= Störungen der Empfindlichkeit).

Die Behandlung bei diesem Nerven schmerz erfolgt in erster Linie kausal, also der Ursache entsprechend: bei Diabetes mellitus Optimierung der Zuckereinstellung, bei Pol yneuropathie Verzicht auf „Nervengifte“ wie z.B. Alkohol.

Symptomatische (= auf die Krankheitszeichen ausgerichtete) Therapie bei einem Schmerz der Nerven (chronischer):  
Thioctsäure
(alpha-Liponsäure) führt zu einer Reaktivierung des Multienzymkomplexes und möglicherweise zur Bindung diabetischer Ketone. 
Neurotrope Vitamine
(= „Nervenvitamine“): Die mehr oder weniger hochdosierte Verabreichung neurotroper Vitamine ist bei Pol yneuropathien allgemein üblich. Leider führt diese Therapiemaßnahme in den wenigsten Fällen zu einer Verbesserung.
Gegen diesen
Nerven schmerz wirken am besten sog. Antiepileptika (= eigentlich Mittel gegen die Fallsucht, aber auch bei einem Nerven schmerz hilfreich). Als erste Wahl gilt heute Gabapentin (Neurontin®), als 2. Wahl Carbamazepin (z.B. Tegretal®).
Analgetika (= Schmerzmittel): Ein polyneuropathisch bedingter
Nerven schmerz ist in der Regel durch Schmerzmittel nur schwerlich günstig zu beeinflussen. Am ehesten ist noch ein Effekt von zentral wirksamen Analgetika (= Schmerzmittel die im Rückenmark / Gehirn wirken) zu erwarten. Aus diesem Grunde ist es nicht möglich, ein sicher wirksames Medikament zu empfehlen. 
Eine Kombination aus Metamizol (z.B. Novalgin®) und Chinin soll relativ zuverlässig schmerzlindernd sein. Ein Gemisch aus Uridin- und Dinatriumsalze (Keltican®) kann versucht werden.

Wiederholte Nervenblockaden: Die wiederholte Blockierung (Betäubung) der korrespondierenden Nervenleitungen mit einem langwirkenden örtlichen Betäubungsmittel (z.B. Bupivacain) hat sich beim Nerven schmerz sehr bewährt. Dabei kommt es neben der (erwünschten) Hemmung der Schmerzreizleitung gleichzeitig zu einer Blockade vegetativer (sympathischer) Faseranteile, woraus eine sehr deutliche Mehrdurchblutung im korrespondierenden Gewebebereich resultiert, die jedem entzündlich/degenerativen Prozeß nachhaltig entgegenwirkt. In diesem Sinne ist diese Behandlung z.B. bei Pol yneuropathie nicht nur symptomatisch, sondern fast schon kurativ (= auf die Ursache ausgerichtet).

ad3: Eine Ner venschäd igung oder -störung infolge einer Virusinfektion liegt bei der sog. postzoster ischen Neuralg ie vor. Vorausgegangen ist die Her pes zoste r -Erkrankung, eine neurodermale (= Nerven und Haut betreffende) Infektionskrankheit. Der Erreger ist der Her pes-Varizellen-Virus. 
Der Name Zoste r kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gürtel“ entsprechend der gürtelförmigen Hautausbreitung am Körperstamm. Aus diesem Grund wird die Krankheit auch als Gürtel rose bezeichnet. 
Der Her pes zoste r befällt überwiegend die Nervensegmente der unteren Brustwir belsäule, seltener den Gesichts- bzw. Kop fbereich (Zos ter ophthal micus, Zos ter o t icus). 
Die Her pes zoste r -Erkrankung beginnt mit einem brennenden, juckenden
Nerven schmerz im Bereich der befallenen Nervensegmente und geht mit Sensibilitätsstörungen einher. Schon die Berüh rung der Haut im befallenen Bereich verursacht einen starken Nerven schmerz (eine sog. Al lodynie). Einige Tage später bilden sich Hauterscheinungen wie rote Flecken, Pusteln und Papeln aus. Diese sog. Effloreszenzen heilen in der Regel nach 2 - 4 Wochen ab und normalerweise verschwindet dann auch der Nerven schmerz wieder. 
Wenn der
Nerven schmerz die Hauterscheinungen des Her pes zos ter überdauert, meistens nach 4-6 Wochen, dann ist die Krankheit in eine pos tzosterische Neuralg ie übergegangen. Der Schmerzcharakter bei der pos tzosterischen Neuralg ie wird von den Patienten uneinheitlich beschrieben: anhaltend tief drückend oder brennend, blitzartig einschießend, stechend und brennend. Teilweise liegt auch eine Al lodynie (= Schmerzauslösung durch an sich nicht schmerzhafte Reize, z.B. Kleidung) vor.

Die Behandlung ist schwierig und sollte deshalb dem erfahrenen Schmerztherapeuten überlassen werden. Ein Dauerschmerz, auch in Form von einem Nerven schmerz, erfordert praktisch immer eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren:

  1. Information über die Erkrankung
  2. Medikamentöse Behandlung (u.a. Schmerzmittel (Analgetika), sog. Antiepileptika (= Mittel gegen die Fallsucht, aber auch gegen diesen Nerven schmerz wirksam), Psychopharmaka, z.T. auch als Infusionen, individuell ausgetestet)
  3. Therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit Lokalanästhetika bzw. örtlichen Betäubungsmitteln) in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden
  4. Physiotherapie (Krankengymnastik und andere Anwendungen) bei Funktionseinbußen
  5. Akupunktur
  6. TENS-Therapie (schmerzlindernde elektrische Ströme, die von einem kleinen tragbaren Gerät abgegeben werden)
  7. Psychologische Therapieverfahren (bes. Entspannungsverfahren und Schmerzbewältigungstraining)

ad4: Eine Ner vendurchtrennung z.B. im Rahmen einer Amputat ion (durch Operation oder Unfall) kann zu Phantomsch merzen (= Schmerzempfindung in einem Körperteil, der gar nicht mehr vorhanden ist) führen. Dieser Nerven schmerz tritt meist unmittelbar nach der Amputat ion auf. Wir sehen jedoch immer wieder Fälle, bei denen sich Phantomsch merzen erst nach Jahren, in Ausnahmefällen sogar erst nach Jahrzehnten, einstellten. 
Die Angaben zu Schmerzperiodizität und Schmerzqualität lassen kein einheitliches Muster erkennen. Bei der Abfrage der Schmerzqualität dominieren Begriffe wie "brennend", "schneidend" und "wie eingeklemmt". Überwiegend wird ein attackenförmiger Schmerzverlauf angegeben, wobei die Attacken minuten- bis tagelang dauern können. Bei fast allen Patienten mit Phantomschmer zen liegt eine klimatische Schmerzmodulation
(= Änderung des Schmerzzustandes) vor. 
Bei Amputat ionen im Bereich der Be ine stellen sich in der Regel später auch behandlungsbedürftige Beschwerden an kontralateralen
(= gegenüberliegenden) Gelen ken und an der Wir belsäule ein, bedingt durch unphysiologische (= unnatürliche) Dauerbelastungen. 
Besonders bei einem anfallsartigen, einschießenden Nerven schmerz sollten zur Behandlung Antikonvulsiva (z.B. Carbamazepin, Gabapentin)
(= Mittel gegen das Anfallsleiden, aber auch bei einem Nerven schmerz wirksam) versucht werden. Hin und wieder ist auch ein Therapieversuch mit Baclofen (z.B. Lioresal®) (= Mittel zur Muskelentspannung) erfolgreich. 
Unterstützend (selten als einzige Therapie ausreichend) haben sich schmerzdistanzierende Antidepressiva
(= Mittel gegen Depressionen, aber auch bei Nerven schmerz hilfreich) sehr bewährt. Wir bevorzugen Maprotilin (z.B. Ludiomil®) und Doxepin (z.B. Aponal®). 
Oftmals ist die
therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit Lokalanästhetika bzw. örtlichen Betäubungsmitteln)  in Form von häufig wiederholten Nerven- und Leitungsbetäubungen sehr hilfreich.

ad5: Zent rale (= das Rückenmark / Gehirn betreffende) Störungen oder Schäd igungen sind Ursache für einen Nerven schmerz (chronischer) nach einer Querschnit tslähmung und für den sog. Thala musschmerz: Über den Mechanismus der Schmerzentstehung nach einer Querschnit tslähmung ist wenig bekannt. Nach Thoden (1987) klagen 50% aller Patienten mit verletzungsbedingten Querschni ttsläsionen über störende Mißempfindungen unterhalb der Verletzungsstelle. Immerhin 27% leiden unter einem Nerven schmerz, vorwiegend im Bereich der Be ine. Teilweise tritt auch ein krampfartiger, vis zeraler (= die Ein geweide betreffende) Nerven schmerz im Ba uchrau m auf. Auch vom Verletzungssegment selbst kann ein Nerven schmerz ausgehen, der oft auf eine Instabilität zurückzuführen ist. Diese Instabilität kann chirurgisch behoben werden. 
Der Schmerzzustand nach einem kompletten Querschnitt wird auch als Deafferenz ierungsschmerz bezeichnet.

Zur Behandlung von Ner venschmerz en bei einer Parapleg ie (= Lähmung der Bei ne) kann die kontinuierliche per idurale (= rückenmarknahe) Blockade mit Katheter (= dünner Kunststoffschlauch) hilfreich sein. Die Einpflanzung des Katheters muß jedoch oberhalb des geschädigten Segments erfolgen. 
Bei Tetrapleg ie
(= Lähmung der Bei ne und Ar me) bedarf die kontinuierliche Per iduralblockade oberhalb des geschädigten Segments wegen des erhöhten Risikos einer strengen Indikationsstellung (= Abwägung von Nutzen und Risiko)
Medikamentös können Carbamazepin oder Gabapentin
(= Mittel gegen die Fallsucht, aber auch bei einem Nerven schmerz hilfreich), Baclofen und schmerzdistanzierende Antidepressiva sowie Neuroleptika (= Mittel das auf die Psyche wirkt) versucht werden. Gegen die unangenehme Spastik wirkt am besten Baclofen (z.B. Lioresal®). Falls bei oraler (= Tabletten-) Gabe die Nebenwirkungen zu stark werden, kann die rückenmarknahe Verabreichung mittels eingepflanzter Pumpe (oder Port) in Erwägung gezogen werden. Mittel der 2. Wahl ist Sirdalud.

Beim Thala musschmerz handelt es sich um ein sog. zent rales (= das Gehirn betreffendes) Schmerzsynd rom, ausgelöst durch Störungen oder Schäd igungen in schmerzkontrollierenden Arealen des zentralen Nervensystems (Thala mus). 
Hauptursache ist ein Schlaganfall (apoplekt ischer Insul t). Die betroffenen Patienten klagen in der Regel über einen heftigen Nerven schmerz in der herdgekreuzten Körperhälfte (Hem ialgesie). Der vorzugsweise brennen de Dauerschmerz kann sich attackenartig verstärken. Teilweise liegt eine Al lodynie
(= Schmerzauslösung durch an sich nicht schmerzhafte Reize) vor. Fast regelmäßig besteht eine Hyperpat hie (= verzögerte Reizantwort, der Schmerz hält über Reizzeit hinaus an bei insgesamt erhöhter Reizschwelle).
Bei der neurologischen Untersuchung findet sich eine Hem iparese (= Hal bseitenlähmung) mit meist guter Rückbildungstendenz. Motorische (= die Muskelkraft betreffende) Störungen (Chorea (= sog. Veitstanz), Athetose (= Haltungs-, Tonus- u. Bewegungsstörung)) kommen vor, ebenso die sogenannte Tha lamushand nach Pöck (die Finger sind im Grundgelenk gebeugt und in den Interphalangealgelenken (= Mittelgelenken) überstreckt, sie zeigen eine Bewegungsunruhe; die Fehlstellung gleicht sich beim Auflegen der Han d auf eine feste Unterlage aus) und eine meist gering ausgeprägte Ataxie (= funktionelle Störung der Bewegungsabläufe).
Der Nachweis der zugrunde liegenden Störung oder Schäd igung ist durch Computertomographie, Angiographie (= Gefäßdarstellung mit Röntgenstrahlen) und Kernspintomographie möglich.   

Die Behandlung ist selbst für den erfahrenen Schmerztherapeuten eine große Herausforderung.
Medikamentös kann Carbamazepin (z.B. Tegretal®)
(= ein Mittel gegen die Fallsucht, aber auch bei einem Nerven schmerz wirksam) in aufsteigender Dosierung bis zu 1500mg /Tag versucht werden (Swerdlow 1984). Gabapentin (Neurontin®) wirkt oft besser. Phenytoin (z.B. Epanutin®) soll ebenfalls schmerzlindernd sein (Cantor 1972). Teilweise sahen wir auch mit Baclofen (z.B. Lioresal®) (= ein im Rückenmark / Gehirn wirkendes Mittel zur Muskelentspannung) eine günstige Wirkung. Ansonsten bleibt oft nur die Verschreibung von Opiaten.

Teilweise können aber mit der therapeutischen Lokalanästhesie (= Behandlung mit Lokalanästhetika bzw. örtlichen Betäubungsmitteln) bei diesem Nerven schmerz beachtliche Erfolge erzielt werden. Nach Austestung mittels einer diagnostischen Nervenblockade (Betäubung) werden im Extremitätenbereich (= Bei ne und Ar me) wiederholte Pl exus brach ialis-, N. femoral is- und/oder Ischiad ikusblockaden durchgeführt, oft sind sie längerfristig nur in der kontinuierlichen Form mit Katheter (= eingepflanztem dünnem Kunststoffschlauch) erfolgreich. 
Bei Mitbeteiligung des Gesichtes kommen wiederholte Blockaden der betroffenen Trigeminusäste in Frage. 
Angesichts eines "zentralen Schmerzes"
(= Schmerz, der im Rückenmark / Gehirn entsteht) erscheint die Durchführung von Ner venblockaden zugegebenermaßen paradox. Wir haben jedoch festgestellt, daß bei ca. 40-50% der betroffenen Patienten diese Therapie tatsächlich anspricht und zu einer Schmerzlinderung führt. Möglicherweise wird durch die zentrale Läsion (= Störung/Schädi gung) teilweise ein peripheres (= mehr oberflächliches) Schmerzsynd rom herbeigeführt, vielleicht indem neurobiologische Mechanismen der Perzeption (= Empfindung,Wahrnehmung) durch das efferente sympath ische System (= weggeleitete Erregungen im unwillkürlichen Nervensystem) mehr oder weniger ausgeprägt aktiviert werden. Für eine Beteiligung des sympathischen Systems sprechen auch die Berichte von Loh et al. (1980) und Nathan (1980), wonach ein Nerven schmerz in Ar me und Be ine nach einer Störung/Schäd igung des Zentralnervensystems (= Rückenmark und Gehirn) durch Sympath ikusblockaden beseitigt oder gelindert werden können. Da die Nervenstämme ((besonders Pl exus brach ialis (= Nervengeflecht des Armes)) auch vegetative, sympath ische Fasern mit sich führen, kann eine solche Wirkung postuliert werden.

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* Dr. (Univ. Padua) Krumbeck und Dr. Leeser sind freiberuflich als leitende Ärzte in der Schmerzklinik Bad Mergentheim tätig.

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SCHMERZKLINIK AM ARKAUWALD 

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    (3 Diplom Psychologen mit entspr. Weiterbildung).
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I Idiopathische Kopfschmerzen: www.herpes-zoster-ophthalmicus.de/idiopathische-kopfschmerzen,
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M
Magenschmerz, Malignompatienten, Mammaamputation: www.mammaamputation.de, chronische Mastalgie: www.mastalgie.de, Mastektomie: www.mastalgie.de/mastektomie, medikamentöse Schmerztherapie: http://www.lokalanaesthetica.de/medikamentoese-schmerztherapie, Meralgia paraesthetica: www.meralgia-paraesthetica.de, Migräne (1), www.1-migraene.de, Migräne (2): www.migraene.co.uk, Migräneanfälle: www.migraeneanfaelle.de, Migräneanfall, Migräneattacke: www.schmerz-chronischer.de/migraeneattacke, Migräne-Attacken: www.hemikranie.de/migraene-attacken, Migränebehandlung: www.kopfschmerzsyndrome.de/migraenebehandlung, Mittel gegen den Schmerz: http://www.schmerztherapie-spezielle.de/schmerz-mittel, Mononeuritis: www.mononeuritis.de, Mononeuropathien: www.mononeuropathien.de, Morbus Bechterew: www.scheuermann-krankheit.de/morbus-bechterew, M. Crohn: www.abdominalschmerz.de/m.-crohn, Morbus Crohn: www.verwachsungsbauch.de/morbus-crohn, Morbus Scheuermann: http://www.thorakalsyndrom.de/morbus-scheuermann, Morton Metatarsalgie: www.morton-metatarsalgie.de, Multiple Sklerose: www.neuralgie-postzosterische.de/multiple-sklerose, Muskel-Muskeln-Muskulatur: http://www.myofaszialer-schmerz.de/muskel-muskeln-muskulatur, chronischer Muskelschmerz, Myalgie, Myoarthropathie, myofasciales Schmerzsyndrom: www.myofasciales-schmerzsyndrom.de, myofasziales Schmerzsyndrom: www.myofasziales-schmerzsyndrom.de, myofasziale Schmerzsyndrome
N Nackenkopfschmerzen, chronischer Nackenschmerz: www.dorsalgie-schmerztherapie.de/nackenschmerz, Narbenschmerzen: www.narbenschmerzen.de,
Nasennebenhöhlenentzündung, Nasoziliarneuralgie, Neoplasma, Nervenblockaden: www.nervenblockaden.de, Nervenentzündungen: www.nervenentzuendungen.de, Nervenkompression: www.nervenkompression.de, Nervenkompressionssyndrome: www.nervenkompressionssyndrome.de, Nervenwurzelblockaden, Nervenwurzelkompression, Neuralgie: www.neuralgie.com, Neuralgie des Glossopharyngeus, Neuralgie des Intermedius, Neuralgien: www.schmerzanfall.de/neuralgien, Neuralgie-postzosterische: www.neuralgie-postzosterische.de, Neurodermitis: http://www.schmerzklinik.com/neurodermitis, Neuropathien: http://www.neuropathien.de, Neuropathie, Neuropathischer Schmerz
O Oberbauchschmerz, offene Beine: www.beine-offene.de, offenes Bein: http://www.bein-offenes.deOhrschmerz, Ohrenschmerzen: www.schmerztherapie-spezielle.de/ohrenschmerzen, Omarthrose: www.omarthrose.de, Opiat-Analgesie, Opiattherapie, Opioid: www.schmerztherapie-spezielle.de/schmerz-mittel, Orofazialer Schmerz, Osteitis, Osteochondrose, Osteomyelitis: http://www.schmerzpraxis-bad-mergentheim.de/osteomyelitis, Osteoporose: www.lumbal-syndrom.de/osteoporose, Ostitis: www.schmerz-behandlungen.de/ostitis  
P Paroxysmale Hemikranie: www.kopfschmerzen-behandlung.de/paroxysmale-hemikranie, pAVK, Periarthritis humeroscapularis: www.periarthritis-humeroscapularis.de, Periostitis, Periphere arterielle Verschlußkrankheit: www.verschlusskrankheit-arterielle.de, Phantomschmerz: www.kausalgie.de/phantomschmerz, Piriformissyndrom, Plexusausriß, Plexusblockaden, Plexusneuritis, Polymyalgia: www.polymyalgia.de, Polyneuropathie: www.polyneuropathie.com, Polyneuropathien: www.brachialgie.de/polyneuropathien, Postthorakotomie-Syndrom, Postthrombotisches Syndrom: www.postthrombotisches-syndrom.de, Posttraumatischer Kopfschmerz: www.posttraumatischer-kopfschmerz.de, Posttraumatische Kopfschmerzen: http://www.posttraumatische-kopfschmerzen.de, Postzosterische Neuralgie: www.neuralgie-postzosterische.de, Postzoster-Neuralgie, Prophylaxe bei Migräne: http://www.migraene-kopfschmerz-behandlung.de/migraene-prophylaxe, Proktalgie, Pronator-teres-Syndrom, Protrusion: www.protrusion.de, Pseudoradikuläres Syndrom, Psychologische Schmerzbehandlung, psychologische Schmerztherapie (1): www.crohn-krankheit.de/psychologische-schmerztherapie, psychologische Schmerztherapie (2): www.schmerztherapie-psychologische.de, Psychopharmaka: www.schmerzklinik.com/psychopharmaka, Psychosomatik: http://www.schmerzklinik.com/psychosomatik, Psychosomatischer Schmerz: http://www.schmerzklinik.com/psychosomatik, Pudendusneuralgie
Q Querschnittlähmung, Querschnittsyndrom
R Radikuläres Syndrom, Radikulopathie: www.radikulopathie.de, Raucherbein, Raynaud Krankheit: www.raynaud-krankheit.de, Referred pain: www.referred-pain.de, Reflexdystrophie: http://www.reflexdystrophie.de, Reizcolon: www.bauch-schmerz.de/reizcolon, Reizdarm, Reizdarmsyndrom: www.bauch-schmerz.de/reizdarmsyndrom, Rektumresektion, Restless legs: http://www.restless-legs.li, Restless-legs-Syndrom: www.fusssohlenschmerzen.de/restless-legs-syndrom, Rheuma: http://www.schmerzklinik.com/rheuma, Rheumaschmerz: www.radikulopathie.de/rheumaschmerz, Rheumaschmerzen: www.schmerz-behandlungen.de/rheumaschmerzen, Rhizarthrose: www.rhizarthrose.de, Rückenschmerz: www.1-rueckenschmerz.de, Rücken-Schmerz-Behandlung: www.ruecken-schmerz-behandlung.de, Rückenschmerzen (1): www.1-rueckenschmerzen.de, Rückenschmerzen (2): www.rueckenschmerzen.liRückenschule: www.rueckenschule-bad-mergentheim.de, Rückenschule: www.rueckenschule.li, Ruheschmerz
S Sakroileitis: http://www.sakroileitis.de, Schaufensterkrankheit: www.durchblutungsstoerungen-arterielle.de/schaufensterkrankheit, Scheuermann: http://www.schmerzklinik.com/scheuermann, Scheuermann Krankheit: http://www.scheuermann-krankheit.de, Schiefhals: http://www.arthrosis.de/schiefhals, Schlaganfall: www.thalamusschmerz.de/schlaganfall, Schienbeinschmerzen, Schleimbeutelentzündungen, Schleudertrauma (1): http://www.schleudertrauma.li, Schleudertrauma (2), Schmerz (1): http://www.1-schmerz.de, Schmerz-Akupunktur: http://www.stumpfschmerz.de/akupunktur, Schmerz-Anamnese: http://www.bws-syndrom.de/schmerztherapie, Schmerz-Behandlung: http://www.schmerzklinik.com/schmerzbehandlung, Schmerz-Behandlungen: http://www.schmerzklinik.com/schmerzbehandlung, Schmerz-chronischer: http://www.schmerz-chronischer.de, Schmerz-neuropathischer, Schmerz im Abdomen, Schmerz nach Amputation, Schmerz der Arme, Schmerz im Bauch, Schmerz im Bein, chronischer Schmerz in den Beinen, Schmerz bei Berührung, 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Stirnkopfschmerz, Stumpfschmerzen: http://www.stumpfschmerzen.de, Sudeck Dystrophie: http://www.sudeck-dystrophie.de, Sulcus-ulnaris-syndrom: http://www.sulcus-ulnaris-syndrom.de, Sympathalgie, Sympathikusblockade: http://www.sympathikusblockade.de, sympathische Reflexdystrophie: http://www.sympathische-reflexdystrophie.de, Syndrom des Scalenus, Synovitis: http://www.synovitis.de, Syndrom-myofasziales, Syringomyelie: http://www.syringomyelie.com
T Tarsaltunnelsyndrom: http://www.tarsaltunnelsyndrom.de, Tendinitis: http://www.tendinitis.de, Tendomyose: http://www.tendomyose.de, Tendosynovitis: http://www.tendosynovitis.de, Tenosynovialitis, Tennisarm, Tennisellenbogen: http://www.periarthritis.de/tennisellenbogen, Thalamusschmerz: http://www.thalamusschmerz.de, Therapie bei Krebsschmerz: http://www.krebsschmerz-therapie.de, Therapie bei Migräne: http://www.migraeneprophylaxe.de/migraene-therapie, Therapie bei Schmerz: http://www.bws-syndrom.de/schmerztherapie, Thoracic-outlet-Syndrom: http://www.thoracic-outlet-syndrom.de, thorakaler Bandscheibenvorfall: http://www.bandscheibenvorwoelbung.de/thorakaler-bandscheibenvorfall, chronischer Thoraxschmerz: http://www.intercostalneuralgie.de/thoraxschmerz, Thrombangitis: http://www.thrombangitis.de, Tiefenschmerz: http://www.somatischer-schmerz.de/tiefenschmerz, Tinnitus (Ohrgeräusche): http://www.kopfschmerzsyndrome.de/tinnitus, Tortikollis: http://www.tortikollis.de, toxische Polyneuropathie, Trigeminusneuralgie, Trigeminusschmerz, Tumorleiden, Tumorpatienten: http://www.tumorpatienten.de, Tumorschmerz (1), Tumorschmerz (2): http://www.tumorschmerz.com, Tumorschmerzen: http://www.schmerzklinik.com/tumorschmerzen, Tumorschmerztherapie: http://www.schmerzpraxis-bad-mergentheim.de/tumorschmerztherapie
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