NEURALGIE
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Folgende Krankheitsbilder entsprechen den Kriterien einer Neuralgie:
Eine Neuralgie ist
gekennzeichnet durch attackenweise auftretende "helle"
Schmerzen im
Ausbreitungsgebiet eines sensiblen
(= Wahrnehmung / Empfindung
betreffend) oder gemischten
(= Wahrnehmung / Empfindung
sowie Muskelaktivität betreffend)
Nervs, im eigentlichen Sinne ohne Sensibilitätsstörung
(= Störung der Empfindlichkeit,
Empfindung) und ohne nachweisbare Ursache (Neuralg
ia sui generis).
Theoretisch könnte diese
Schmerz
form (echte Neuralgie)
jeden Nerv betreffen. Die Praxis zeigt aber, daß nur wenige Nerven dieses
Krankheitsbild entwickeln können.
Die einzelnen Krankheiten:
Idiopath
ische
Trigeminusneuralgie:
Die
Trigeminusneuralgie
ist gekennzeichnet durch anfallsartige
Schmerzattacken mit maximaler Stärke und überwiegend kurzer Dauer
(Sekunden).
Der
Schmerz bereich deckt sich
mit dem Ausbreitungsgebiet des betroffenen Nervenastes.
Eine
Schmerzattacke kann
auch durch physiologische, taktile
(= den Tastsinn betreffend),
thermische oder propriozeptive
(= den Eigenreflex betreffende)
Reize ausgelöst werden. Häufige Triggermechanismen
(= Auslösemechanismen)
sind Kauen, Sprechen oder bestimmte
Gesicht
s
bewegung
en, die
Berührung
bestimmter Hautareale, die Einwirkung von Wasser oder generell Kälteexposition.
Meistens sind bei der Tr
igeminus-
Neuralgie Triggerpunkte bzw. Triggerzonen
(= Punkte, Zonen, die
Schmerzen auslösen
können) identifizierbar. In der Regel
treten die
Schmerzanfälle
streng einseitig auf (5% beidseitig) und überwiegend im 2. und 3. Ast (ca. 4% 1.
Ast) (Thoden 1987).
Die Beschwerden treten oft periodisch auf,
schmerz
freie Intervalle sind häufig. Manchmal gehen die Attacken der
Trigeminus-Neuralgie
auch in äußerst schmerzhafte längere Salven über. Bei stärksten Schmerzat
tacken treten Zuckungen der
Gesichtsmuskulatur hinzu (Tic doulour
eux).
Im Anfall ist die betroffene Gesichtspartie meist leicht gerötet, bedingt durch
den
Schmerz kann
Tränensekretion ausgelöst werden, was dann oft zur Verwechslung mit dem
Cluster-Kopfschmerz führt, besonders wenn der 1. Ast betroffen ist. Im
Unterschied zum
Clusterkopfschmerz treten die Attacken meist nur am Tage auf.
Bei der körperlichen Untersuchung sind die zugehörigen Nervenaustrittspunkte oft
druckschmerzhaft (bei ca. 60%). Das weibliche Geschlecht und Patienten jenseits
des 40. Lebensjahres erkranken häufiger an einer
Trigeminus
neuralgie. Diagnostik:
Ausführliche
Schmerzanamnese
(= Vorgeschichte), neurologische
Untersuchung, bei unklaren Befunden (z.B. neurologische Defizite) zusätzlich
Röntgenaufnahme der Schädelbasis und CT, u.U. auch Kernspintomographie sowie
Liquordiagnostik (=
Untersuchung des Hirnwassers).
Medikamentöse Schmerztherapie der
Trigeminus-Neuralgie:
Als erste Wahl gelten heute
Gabapentin oder Pregabalin, als 2. Wahl Carbamazepin. Die Kombination mit
Baclofen hilft Gabapentin bzw. Pregabalin oder Carbamazepin einzusparen. Bei
ungenügender Wirkung können 300-400 mg Phenytoin oder 3-8 mg Clonazepam versucht
werden. Gute Resultate sahen wir teilweise auch unter einer Therapie mit
Lamotrigin.
Alternativ, oder in Kombination zur Einsparung von Antikonvulsiva
(= krampflösende Mittel),
kann auch das zentral wirksame Muskelrelaxans Baclofen
(= im Rückenmark, Gehirn
wirkendes Mittel zur Muskelentspannung)
versucht werden.
In der Regel sind bei dieser
Schmerzerkrankung
peripher wirksame
Analgetika (=
Schmerzmittel)
ohne Nutzen, zentral wirksame allenfalls in hoher Dosierung. Bei stärksten
Schmerzat
tacken mit statusähnlichem Charakter hat sich die Verabreichung von
Phenytoin als Kurzinfusion bewährt.
Bewährt hat sich bei der Tr
igeminus-
Neuralgie auch die
therapeutische Lokalanästhesie
(= Behandlung mit einem örtlichen
Betäubungsmittel)
(Le
eser
et He
fermann, Sch merzklinik Bad
Mergen
theim
1989). Dabei werden je nach individueller Wirkzeit 2-3 x täglich die betroffenen
Gesichtsnerven an ihren Austrittspunkten (Foramen supraorbitale, infraorbitale
oder mentale) mit ca. 1 ml
Bupivacain 0,5% blockiert und die im Anfall dominanten Schmerzareale und
Triggerzonen flächenhaft mit ca. 2-3 ml Bupivacain infiltriert. Eine
Leitungsanästhesie der
Nerven
maxillaris und mandibularis kann auch durch die Incisura mandibulae
(= Einkerbung des
Unterkiefer
s nahe am
Kiefergelenk) hindurch mit jeweils ca. 2-3 ml Bupivacain (0,5%) erfolgen.
Unter dieser konsequenten, täglichen Therapie
kann dann eine bestehende Gabapentin-, Pregabalin- oder auch
Carbamazepin-Medikation langsam ausschleichend reduziert werden, ohne daß
heftige Schmerzattacken auftreten.
Neurochirurgische Interventionen sollten bei Tr
igeminus-
Neuralgie nur dann zum
Einsatz kommen, wenn medikamentöse Behandlungsversuche erfolglos bleiben.
Nichtmedikamentöse Therapiemaßnahmen haben sich bei dieser
Schmerzkrankheit
nicht oder nur ungenügend bewährt.
Intermediusneuralgie:
Diese
Gesichtsneuralgie
ist gekennzeichnet durch streng einseitige, attackenförmig lanzierende
(= einsch
ießende)
Schmerzen im
Bereich des äußeren Gehörgangs mit Ausstrahlung in die Tiefe des Ohres, zum
Gesicht, bis hin zum
Gaumen
dach und
Oberkiefer. Häufig
strahlen die Beschwerden auch nach hinten bis zum
Nacken aus. Oft
gesellt sich eine Hypersekretion der Speicheldrüsen
(= vermehrte Speichelbildung)
dazu.
Neben der idiopathischen
(= eigenständige Erkrankung)
gibt es auch eine symptomatische
(= als Krankheitsfolge) Form bei
Herpes zoster des Gangl
ion geniculi, wobei auch eine
Fazialisparese (=
Lähmung der Gesichtsmuskeln)
auftritt.
Die Therapie der Wahl besteht
bei der
Intermedius-Neuralgie
in der Verordnung von Antikonvulsiva
(= krampflösende Mittel)
(Gabapentin oder Pregabalin als erste Wahl). Erfolgversprechend ist auch eine
Serie von Blockaden des
Ganglion stellatum
- oder
Ganglion cervicale superius
(= Betäubung einer
vegetativen Schaltstelle im seitlichen Halsbereich bzw. hinter dem
Rachen).
Glossopharyngeusneuralgie:
Diese Neuralgie ist gekennzeichnet durch streng
einseitige paroxys
mal (=
anfallsartig)
e inschießende,
heftige Schmerzsensationen, die vorwiegend im Bereich des Rachens, des weichen
Gaumens und des
Zunge ngrundes auftreten,
manchmal auch mit Ausstrahlung zum
Ohr hin oder in die
Zähne. Eine weitere
Ähnlichkeit mit der Tr
igeminus-
Neuralgie besteht darin, daß oft Triggermechanismen
(= schmerzauslösende
Mechanismen) im Schmerzbereich
vorliegen.
Die Diagnose ist einfach, wenn durch Spateldruck in der Tonsillenregion
(= Mandelregion)
ein typischer Schmerzanfall ausgelöst werden kann. Teilweise geben die Patienten
an, daß auch durch Gähnen oder ausgedehnte Zungenbewegungen At
tacken ausgelöst werden können.
Synkopen (= kurze
Bewußtlosigkeit) und Herzstillstände
sind beschrieben, dürften jedoch äußerst selten sein. Manchmal strahlen die
Beschwerden zum Mastoid
(= Knoch
en hinter dem Oh
r) aus, was zur Verwechslung mit der In
termedius- Neuralgie führen kann. Wie bei der Tr
igeminus- Neuralgie kommen auch
schmerzfreie Intervalle vor.
Therapeutisch gelten bei diesem
Gesichtsschmerz als
Mittel der ersten Wahl Gabapentin oder Pregabalin, als zweite Wahl Carbamazepin.
Hilfreich, vor allem wenn die Attacken nicht so häufig auftreten, ist auch eine
Oberflächenanästhesie im hinteren Rachenbereich mit 2%igem Lidocain
(= ein mittellang wirkendes
örtliches Betäubungsmittel)
in Sprayform. Mittels des langen und dünnen Auslaßröhrchens können die einzelnen
Hübe ziemlich genau in den Triggerbereichen plaziert werden. Der Patient kann
die Anwendung ohne weiteres vor dem Spiegel erlernen. Bei einer solchen
Selbstmedikation muß wegen der Gefahr der Überdosierung die Anzahl der
Einzelhübe und der möglichen Gesamthübe eines ganzen Tages vorgeschrieben
werden.
Bei der
Glossopharyngeus-Neuralgie
kann auch eine wiederholte Infiltrationsanästhesie
(= Spritzen mit einem örtlichen
Betäubungsmittel) mit
Bupivacain 0,5% versucht werden. Der Einstich erfolgt am
oberen Rand des vorderen Gaumenbogens, ca. 1-2cm neben der Mittellinie. Eine
gute Therapiemöglichkeit bietet auch die Gangl
ion cervicale superius- oder
Stellatumblockade
(= Betäubung einer vegetativen
Schaltstelle im seitlichen Hals- bzw. Rachenbereich).
Vor neurolytischen (=
nervenzerstörenden) Blockaden ist
wegen der Gefahr der Nekrosebildung
(= örtlicher Gewebstod) und nachfolgender Infektion dringend zu warnen. Nach Janetta
(1967) können die neuralg ischen Beschwerden
durch eine Kompression des Ner
ven durch die A. vertebralis
(= Schlagader im Bereich der
Wirbelsäule)
entstehen, wobei sich eine operative Dekompression
(= Druckentlastung)
anbietet.
Laryngeus superior-Neuralgie:
Diese Neuralgie ist
gekennzeichnet durch heftige, attackenförmige Beschwerden, die in der Regel
sekundenlang (bis zu 2 Min) anhalten. Die Beschwerden werden hauptsächlich im
seitlichen Kehlkopfbereich verspürt, nicht selten aber dominieren die
Ausstrahlungen zum
Unterkiefer (Kiefer
winkel) bis zum
Ohr
läppchen oder Gaum
en
und geben dann zur Verwechslung mit der Glossophar
yngeus-
Neuralgie Anlaß. Es bilden sich typische
Triggermechanismen (=
Auslösemechanismen) wie Schlucken,
Sprechen, Husten oder starkes Gähnen aus. Wie bei der Tr
igeminus- Neuralgie sind im
Langzeitverlauf auch schmerzfreie Intervalle möglich.
Die Beschwerden treten streng einseitig auf. Der Nerv entstammt dem N. vagus
(= ein sog.
Hirnnerv). Er tritt seitlich durch
die Membrana thyroidea hindurch, wo er einer
Betäubung mit einem
Lokalanästhetikum
(=
örtliche Betäubungsmittel)
zugänglich ist. In hartnäckigen Fällen wird man sich zu Stel
latum- oder Gangl
ion cervicale superius-Blockaden
(= Betäubungen einer
vegetativen Schaltstelle im seitlichen Hals- bzw. Rachenbereich)
entschließen.
Ansonsten gelten medikamentös als Mittel der Wahl ebenfalls Carbamazepin bzw.
Gabapentin oder Pregabalin.
Ganglion pterygopalatinum-Neuralgie
(Sl
uder-Neu ralgie):
Diese Neuralgie ist charakterisiert durch längerdauernde
Attacken (bis zu 20 min, selten länger) die sowohl am Tage als auch in der Nacht
auftreten können.
Betroffen ist einseitig die Orbita (= Augenhöhle),
der innere Augenwinkel und die
Nase
nwurzel, oft mit Ausstrahlungen zum
Oberkiefer,
Rachen
und
Ohr. Als
charakteristisch gilt ein anfallsartiger heftiger Niesreiz (Soyka 1989).
Wie bei
Cluster-Kopfschmerzen tritt häufiger Tränen- und Nasenfluss auf.
Oftmals läßt sich das Schmerzbild als
Clusterkopfschmerzen und
Zervikalsyndrom
auflösen, so daß die Sluder-
Neuralgie als eigenständiges
Schmerzsyndrom
umstritten ist (Thoden 1987).
Nasociliaris-Neuralgie (Char
lin-Synd
rom):
Der Nervus nasociliaris ist ein sensibler Ast des Nervus opht
halmicus, der mit seinem Endast (N.
infratrochlearis) die Unterlidschleimhaut sensibel versorgt.
Diese einseitig auftretende Neuralgie ist gekennzeichnet
durch unterschiedlich lang anhaltende Schmerzattacken im Bereich des inneren
Augenwinkels mit regelmäßiger Ausstrahlung zur Orbita
(= Augenhöhle) und zum Nasenrücken. Während des Schmerzanfalls kommt es oft zu einer
Rötung und verstärkten Schweißsekretion im Bereich der schmerzseitigen
Stirnhälfte. Triggermechanismen (= Auslösemechanismen) sind beschrieben. Am Auge können entzündliche Veränderungen vorhanden
sein.
Die Therapie dieser Gesichtsschmerzen orientiert sich an der des
Bing-Horton-Kopfschmerz es (Cluster-Kopfschmerz es). Besonders zu empfehlen
ist die intranasale
(= in die
Nase)
Oberflächenanästhesie mit z.B. Lidocain-Spray 2%
(= ein mittellang wirkendes
örtliches Betäubungsmittel).
Hilfreich sind oft auch
Infiltrationen im Gebiet des Gangl
ion ciliare mit einem lang wirkenden
Lokalanästhetikum
(= örtliche
Betäubungsmittel) oder
Stellatumblockaden.
Occipitalneuralgie:
Die primäre, idiopathische
(= als eigenständige Erkrankung auftretende)
Okzipitalisneuralgie
ist selten. Es treten einseitig
e inschießende
Kopfschmerzen im
Versorgungsgebiet des Nervus occipitalis major auf (Hinterkopf
bis Scheitelhöhe).
Die Diagnose einer
Okzipitalis-Neuralgie
wird durch eine probatorische
(= zur Klärung der Diagnose durchgeführte)
Nervenblockade mit z.B. 1-3 ml
Mepivacain (=
mittellang wirkendes örtliches Betäubungsmittel)
gesichert. Wie bei der Tr
igeminus-
Neuralgie liegt auch bei der
Okzipitalneuralgie
häufiger eine atypische Form vor, gekennzeichnet durch einen meist
einseitig auftretenden
Kopfschmerz und längerfristigen Schmerzepisoden bis hin zu einem
Dauerschmerz.
Medikamentös kann zur Behandlung ein Antikonvulsivum
(= eigentlich Mittel gegen die
Fallsucht, aber auch bei einer Neuralgie wirksam),
z.B. Carbamazepin oder Gabapentin bzw. Pregabalin (siehe oben / Tr
igeminus-
Neuralgie) eingesetzt werden. Die Wirkung einer wiederholte Betäubung /
Blockade des Nervs mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel ist oft
erstaunlich positiv.
Spermatikus-Neuralgie (Samenstrang-Neuralgie):
Diese Neuralgie ist gekennzeichnet durch kolikartige, zum Damm
ausstrahlende Samenstrang- u.
Hodenschmerzen. Nicht selten wird die Neuralgie durch eine
Nervenschädigung des genitofemoralis ausgelöst.
Zur Behandlung ist die
kontinuierliche Blockade des Plexus lumbalis
(= Nervengeflecht im
Lenden
bereich)
mit Katheter (= eingepflanzter dünner Kunststoffschlauch)
hilfreich.
Neuralgie
des N. Ischiad
icus:
Eine echte
Ischias-Neuralgie (Ischiasneuralgie),
als eigenständiges Krankheitsbild, gekennzeichnet durch häufige, attackenförmige
Schmerzen von wenigen Sekunden Dauer entlang des Nervenverlaufs (Rückseite
Oberschenkel,
hinterer und äußerer
Unterschenkel,
evtl. bis zur Groß
zehe), ist selten.
Diese Neuralgie kann erfolgreich mit wiederholten
Ischias-Blockaden mit einem lang wirkenden örtlichen Betäubungsmittel behandelt
werden. In hartnäckigen Fällen kommt die
kontinuierliche Blockade /
Betäubung mit Katheter
(= eingepflanzter dünner
Kunststoffschlauch) zur Anwendung.
Pudendus-Neuralgie:
Die
Pudendus-Neuralgie
ist eine seltene Ursache für heftige, zum Teil
e inschießende Schmerzen im
Geschlechtsbereich und der
Damm
region. Sie wird durch mechanische oder entzündliche Schädigung des
Nervus pudendus in der
Beckenregion
ausgelöst. Hierbei kann es zu Schmerzen im
After,
Enddarm,
Damm,
Ha
rnröhre,
Scheide, Kl
itoris sowie
Penis und
Hodensack kommen.
Der Schmerzcharakter wird bei der
Pudendusneuralgie meist als diffus, manchmal aber auch als stechend,
brennend,
e inschießend, ziehend oder nadelstichartig beschrieben.
Bestehen chronische Schmerzen längerfristig, so ist davon auszugehen, daß bereits ein Chronifizierungsgrad II oder III (Mainzer Stadieneinteilung) vorliegt. In diesen Fällen ist i.d.R. eine rein somatische (= körperliche) Schmerzbehandlung nicht mehr ausreichend, sondern es muss auch eine psychologische Schmerzbehandlung bzw. spezielle Schmerzpsychotherapie erfolgen, was aber ambulant kaum möglich ist, weil es nur ganz wenige niedergelassene Psychologen gibt, die eine solche Weiterbildung absolviert haben.
Sie sind dialysepflichtig? Kein Problem, ganz in unserer Nähe befindet sich für unsere Patienten ein kompetentes Dialyse-Zentrum: www.nephroteam.de
Wer bezahlt eigentlich eine erforderliche, stationäre
Rehabilitationsbehandlung?
(Originaltext der Bundesregierung): "Die Krankenversicherung finanziert
Rehabilitationsleistungen, wenn diese erforderlich sind, um eine Kran
kheit zu erkennen,
zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern, sofern
die Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder gemindert ist. Sie ist auch
zuständig, wenn es darum geht, einer drohenden Behinderung oder
Pflegebedürftigkeit vorzubeugen".
Hinzu kommt seit dem
1.4.2007, daß laut Bundesministerium für Gesundheit alle gesetzlich versicherte
Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre
Rehabilitationseinrichtung jetzt sogar selbst aussuchen können.
Die Rentenversicherungen sind demnach nur dann zuständig, wenn die
"Behandlungen der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw.
Wiedereingliederung ins Berufsleben dienen". Wenn also Ihre
Rentenversicherung in diesem Sinne laut Bescheid keinen Handlungsbedarf sieht,
dann ist offensichtlich Ihre Krankenkasse für die Kostenübernahme der
stationären Rehabilitation zuständig.
Laut dem Bundesministerium für Gesundheit
ist die Krankenkasse selbst Kostenträger, wenn eine Behinderung oder eine
Pflegebedürftigkeit droht.
Die Originaltexte finden Sie hier:
http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st
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Kolitis,
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Kolon irritabile,
Kombinationskopfschmerz,
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Komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ I,
Komplexes
regionales Schmerzsyndrom Typ II,
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Krämpfe in den Waden,
Krämpfe in der Wade,
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Koxarthrose,
Krebserkrankung,
Kubitaltunnelsyndrom,
Kyphoskoliose (www.kophoskoliose.de),
L
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M
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Mastodynie,
Medianuskompressionssyndrom,
Meralgia paraesthetica,
Metabolische
Polyneuropathie,
Metatarsalgie,
Migräne (1),
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Mondbeinnekrose,
Monarthritis,
Mononeuropathie, Morbus
Baastrup, Morbus Bechterew,
M. Crohn (1),
Morbus Crohn (2),
Morbus Crohn
(3),
Morbus Forestier,
Morbus forrestier,
Morbus Köhler,
Morbus Kienböck,
Morbus Krohn,
Morbus Paget,
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Morton Neuralgie,
Multiple
Sklerose,
Myalgie,
Myarthropathie,
myofaziales Schmerzsyndrom,
myofasciales Syndrom,
myofasziale Schmerzsyndrome
N
Nacken-Zungen-Syndrom,
Nackenschmerzen,
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Nasoziliaris-Neuralgie,
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Nervenentzündung,
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Nervenkrankheiten,
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Neuropathie,
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O
Occipitalneuralgie,
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offenes Bein,
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Okzipitalsyndrom,
Okzipitalis-Neuralgie,
Olisthese,
Omalgie,
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Orofafaziales Syndrom,
Osteitis,
Osteitis deformans,
Osteitis
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Osteoarthrose,
Osteochondrose,
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Osteochondrosen,
Osteochondrosis,
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(1),
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Ostitis,
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P
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Pelvipathie,
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Periarthropathie,
periphere arterielle
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calcanei, periphere
arterielle Durchblutungsstörung,
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Postdiskotomie-Syndrom,
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Schmerztherapie bei Karzinom,
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/ Schmerzen nach Gürtelrose,
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Schmerztherapie bei Krebs,
Schmerztherapie
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Symptomatische
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T
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