Schmerztherapien
und Schmerzanamnese
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Rund sechs Millionen Menschen leiden allein in der Bundesrepublik Deutschland an z.T. unerträglichen Dauerschmerzen, die die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Ein chronischer Schmerz stellt für Arzt und Patient eine schwierige Herausforderung dar, da die Entstehungs- und Erscheinungsformen sehr vielfältig sind.
Zu Beginn von Schmerztherapien ist eine genaue Schmerzanamnese unerläßlich. Eine sorgfältige Abfrage der Schmerz anamnese und der aktuellen Beschwerden trägt wesentlich zum Therapieerfolg bei.
Natürlich ist eine fachgerecht erhobene Schmerzanamnese und die genaue Hinterfragung des Beschwerdebildes zeitaufwendig, aber in Anbetracht des Leidensweges der betroffenen Patienten sicherlich gerechtfertigt. Wer sich diese Zeit nicht nimmt, sollte von Schmerztherapien die Hände weglassen.
Die Fragen zur Schmerz anamnese
Schmerz beginn wann?, besteht ein Zusammenhang mit einem bestimmten Geschehen (z.B. Erkrankung, Unfall, aber auch emotional belastendes Ereignis)
Verlauf (z.B.: von Anfang an gleichbleibend, oder: anfänglich eher sporadisch auftretend, mit der Zeit häufiger, seit wann Dauerschmerz, oder/und: zunächst waren die Schmerzen nur im Bereich der Hand zu spüren, später Ausbreitung auf den ganzen Arm)
Symptomwechsel ? (wann und in welcher Form?)
Abklärungen und Fragen zum aktuellen Schmerzgeschehen im Rahmen der sog. Schmerzanalyse
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