Informationen für
gesetzlich Versicherte

Versicherungsrechtlicher Status

Gesetzliche Krankenkassen

Das Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim verfügt über einen Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V mit den gesetzlichen Krankenkassen.

Deutsche Rentenversicherung

Das Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim wird auch von Rentenversicherungsträgern belegt. Es besteht ein Vertrag nach § 21 Abs. 1 SGB IX mit der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg. Aufgrund dieses Vertrages können alle Rentenversicherungsträger Kostenzusagen für eine schmerztherapeutische Rehabilitation erteilen (auch die Deutsche Rentenversicherung Bund).

Für Rehabilitanden der Deutschen Rentenversicherung wird zusätzlich zu den klassisch rehabilitativen Verfahren wie Physiotherapie, Psychologie, Ergotherapie und Sozialdienstberatung noch das MBOR-Konzept (Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation) umgesetzt. Die primäre Zielstellung der MBOR besteht in der wesentlichen Besserung oder Wiederherstellung der erheblich gefährdeten oder bereits geminderten Erwerbsfähigkeit, um den Anforderungen am (alten oder angestrebten) Arbeitsplatz nachhaltig gerecht werden zu können.

Renten- und Unfallversicherungsträger

Auch wenn ein Renten- oder Unfallversicherungsträger für eine Rehabilitation zuständig ist, können Sie sich im Rahmen Ihrer Wunsch & Wahlrechte für die Aufnahme im Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim entscheiden (eine Ausnahme gilt nur dann, wenn dem Kostenträger seine Aufgabenerfüllung ohne Einschränkungen nicht möglich wäre).

Ihren Wunsch nach Aufnahme im Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim sollten Sie dem zuständigen Kostenträger schriftlich mitteilen.

Wird Ihrem Wunsch & Wahlrecht nicht stattgegeben beraten die Mitarbeiterinnen des Patienten-Info-Centers Sie gerne individuell.

  • Kostenfreie Beratungshotline 0800 1983 198
  • Kostenfreier Rückrufservice
  • Mehr Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht

Medizinisch-beruflich
orientierte Rehabilitation
(MBOR)

Qualitätssicherung

Das Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim nimmt an der Qualitätssicherung der Gesetzlichen Krankenkassen in der medizinischen Rehabilitation (QS-Reha-Verfahren) teil.

Dieses Qualitätssicherungs-Verfahren wird auch von Renten- und Unfallversicherungsträgern anerkannt. Diese haben sich in einer gemeinsamen Erklärung zur Zusammenarbeit in der Qualitätssicherung in der medizinischen Rehabilitation darauf verständigt, dass die Qualitätsergebnisse aus den jeweiligen QS-Verfahren gegenseitig anerkannt werden.

Zertifizierung nach Q+Reha

Das Schmerztherapiezentrum hat ein Qualitätsmanagement (QM)-System nach DIN EN ISO 9001:2015 und ist zertifiziert nach Q+Reha. Das diesem Zertifikat (Q+Reha) zugrunde liegende QM-Verfahren ist von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannt. Es ist in die Liste der auf der Ebene der BAR anerkannten QM-Verfahren und ihrer herausgebenden Stellen aufgenommen worden. Dort finden sich auch die anerkannten Verfahren der Rentenversicherungsträger. Q+Reha ist somit ein gleichwertiges QM-Verfahren.

Mit diesem Zertifikat auf der Grundlage eines anerkannten QM-Verfahrens hat das Schmerztherapiezentrum den Nachweis erbracht, dass es die „Grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für stationäre Rehabilitationseinrichtungen nach § 20 Abs. 2 Satz 1 SGB IX “ erfüllt. Das Schmerztherapiezentrum ist von der BAR auch in die Liste der nach § 20 Abs. 2 a SGB IX zertifizierten stationären Reha-Einrichtungen aufgenommen worden (Verzeichnis Nr. 1107).

Aufnahmebedingungen

Das Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim bietet gesetzlich und privat versicherten Patienten seine Behandlung an. Voraussetzung für den Antrag auf eine medizinische Rehabilitation oder stationäre Heilbehandlung ist die Verordnung durch den behandelnden Arzt.

Die Kostenträger entscheiden nach Art und Schweregrad der gesundheitlichen Einschränkungen, ob die Behandlung ambulant oder stationär durchgeführt werden kann. Stationäre Heilverfahren haben in der Regel eine Dauer von drei bis sechs Wochen.

Sozialversicherte Patienten stellen ihren Antrag beim zuständigen Rentenversicherungsträger (Patienten im berufsfähigen Alter) oder bei ihrer Krankenkasse (Rentner). Ansprechpartner sind die örtlichen Beratungs- oder Geschäftsstellen.

Privat versicherte Patienten sollten im Vorfeld abklären, ob eine Krankenhausbehandlung oder eine Rehabilitation indiziert ist. Sie stellen den ärztlichen Bewilligungsantrag bei ihrer Versicherung; Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes richten diesen Antrag außerdem an ihre zuständige Beihilfestelle.

Die Mitarbeiter des Beratungs-Teams des Schmerztherapiezentrums Bad Mergentheim beraten Sie umfassend und individuell schon im Vorfeld geplanter Behandlungen unter der kostenlosen Beratungs-Hotline: 0800 1983 198.

Unser Leistungsspektrum im Überblick:

  • Rehabilitation (Gesetzliche Krankenkassen, Berufsgenossenschaften und Rentenversicherungen)
  • Rehabilitation (ehemals Sanatoriumsbehandlung) für Beihilfeberechtigte und Privatversicherte
  • Stationäre Krankenhausbehandlungen für gesetzlich Versicherte (per Einzelfallentscheidung) und Berufsgenossenschaften
  • Stationäre Krankenhausbehandlung für Beihilfeberechtigte und Privatversicherte

Nach erteilter Kostenübernahmeerklärung erfolgt die Terminvergabe. Die Klinik ist bemüht, Terminwünsche weitestgehend zu berücksichtigen.

Wunsch- und Wahlrecht nach § 9 SGB IX

Patienten verfügen seit Inkrafttreten des SGB IX mit dem § 9 über weitreichende Wunsch- und Wahlrechte. Dies betrifft insbesondere auch die freie Wahl einer Rehabilitationsklinik.

Mehrkosten für Versicherte

Versicherte müssen nur dann die Mehrkosten einer Rehabilitationsbehandlung tragen, wenn sie eine für sie geeignete, zertifizierte Rehabilitationsklinik aufsuchen, die über keinen Versorgungsvertrag mit dem jeweiligen Rehabilitationsträger verfügt. Das bedeutet, dass jede im Einzelfall geeignete, zertifizierte Rehabilitationseinrichtung, die einen Versorgungsvertrag hat, ohne Mehrkosten aufgesucht werden kann.

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